Psychotherapie Verstehen Verändern Vertrauen

Psychotherapie

Verstehen – Verändern – Vertrauen
 
Psychotherapie Depression Trauma Therapie EMDR
„Sag mir: Wann fange ich an, mich so frei zu benehmen, wie ich bin? Und sag mir: Wann fange ich an, mich genau so zu lieben, wie ich bin? Und warum ist das so schwer?“
– Julia Engelmann –

Fragen wie diese erreichen mich täglich in meiner Arbeit – gerade, wenn Menschen beginnen, sich mit ihren Belastungen, Beschwerden und Symptomen zu beschäftigen. Diese Fragen sind nur natürlich. Im geschützten Rahmen meiner psychotherapeutischen Praxis biete ich Ihnen an, Klarheit herzustellen, Antworten zu finden und eine sinn- und wertorientierte Lebensqualität zu erreichen.

Wenn du als Pinguin geboren wurdest, machen auch sieben Jahre Psychotherapie aus dir keine Giraffe.
Eckhart von Hirschhausen

Therapeutische Konzepte

Wie wird behandelt?

Das Drehbuch für eine Psychotherapie ist nicht immer gleich, es würde der Individualität des Menschen nicht gerecht werden. Ähnlich wie beim Wetter haben wir unterschiedliche Kleidungen, um uns wohl zu fühlen – auch wenn oft die Lieblingsjeans zum Evergreen wird.

Die Basis meiner therapeutischen Tätigkeit bildet die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT).
Es hat sich bewährt, diese individuell durch weitere unterstützende Methoden bzw. Konzepte zu ergänzen. In meiner Praxis kommen folgende Therapiemethoden dazu: Die Klinische Hypnose als hypnotherapeutischer Ansatz, um mit unbewussten Anteilen und Ressourcenförderung zu arbeiten, die Traumatherapie-Methode EMDR und die auf Achtsamkeit und einer wohlwollenden Selbstannahme basierende Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT).

 
 

Kognitive Verhaltenstherapie

„Unser Kopf ist rund, damit das 
Denken die Richtung wechseln kann.“
– Francis Picabia

Die KVT ist eine Weiterentwicklung der Verhaltenstherapie, die Ihren wissenschaftlichen Nachweis als sogenanntes Richtlinienverfahren erbracht hat. Diese Methode ist zielorientiert und beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel von Gedanken, Gefühlen, Handlungen und körperlichen Empfindungen ohne dabei den wichtigen Erfahrungsschatz der eigenen Biografie zu verlassen. Mit etwas Mut, Unterstützung und Leichtigkeit gelingt es, Schritt für Schritt belastende Gewohnheiten zu verlassen, vielleicht aber auch ein bisschen deren Sinn zu verstehen. Der Fokus der Therapie liegt auf der Verbesserung des Befindens im „Hier und Jetzt“ mit dem Verständnis von „Dort und Damals“.

Kognitive Verhaltenstherapie KVT
Klinische Hypnose

Klinische Hypnose

„Sie wissen in Ihrem Unbewussten mehr Hilfreiches, als Sie bewusst wissen. Wir heben mit Ihnen diesen reichen Schatz wertvoller Erfahrungen und Kompetenzen…“
– Milton H. Erickson –

Die Klinische Hypnose impliziert in ihrer Arbeit ein unbewusstes
Problem und Lösungsverständnis der Patienten sowie Techniken der
Trance und die Förderung von Ressourcen. Bei Hypnose denken viele
an Fremdbeeinflussung, wie man es von spektakulären Bühnenshows
kennt. Tatsächlich ist eine therapeutisch genutzte Trance keinesfalls gleichbedeutend mit dem Verlust der Kontrolle über das eigene Handeln.
Sie ist vielmehr ein Zustand erhöhter Aufmerksamkeit, verbunden mit
einem verstärkten Fokus auf innere Bilder und Vorgänge.

 
„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“
– Václav Havel –

Diese Therapiemethode arbeitet mit Augenbewegungen des Patienten, die den wechselnd von links nach rechts geführten Fingern der Therapeutin folgen. Die durch die Augenbewegungen ausgelöste bilaterale Stimulation aktiviert das Informationsverarbeitungssystem und unterstützt das Gehirn, um die belastenden Erinnerungen zu verarbeiten. Diese Psychotherapie-form wurde von Dr. Francine Shapiro entwickelt und ist besonders geeignet für die Bewältigung von Traumafolgestörungen.

Trauma Therapie EMDR Eye Movement Desenzation Reprozessing
 
 
Akzeptanz- und Commitment-Therapie
„Sie dürfen nicht alles glauben,
was Sie denken.“
– Heinz Erhardt  –

Als vergleichsweise neue Therapieform entwickelte sich die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) eingereiht in die Methoden der Verhaltenstherapie (VT). Kurz gefasst setzt die ACT den Fokus nicht notwendigerweise auf die Störung und ihre Beseitigung, sondern will den Patienten helfen, das Leben trotz der bestehenden psychischen Probleme zu meistern. Im Vordergrund stehen achtsamkeits- und akzeptanzbasierte Techniken, die Klärung persönlicher Werte und Ziele sowie die Orientierung an einem erfüllten und zufriedenen Leben.

Gruppentherapie

„Es wird immer gleich ein wenig anders, wenn man es ausspricht.“
– Hermann Karl Hesse –

Eine therapeutisch angeleitete Gruppe ermöglicht es Menschen, im Rahmen einer sicheren Umgebung einerseits Verständnis und Unterstützung zu bekommen und andererseits Rückhalt und Stabilität, wenn es darum geht, Einstellungsmuster und Verhaltensweisen zu überdenken und zu korrigieren. Viele erleben zum ersten Mal sowohl von den Gruppenmitgliedern als auch von der Therapeutin authentisches und wertschätzendes Feedback. Der Austausch von Menschen mit ähnlichen oder verschiedenen Lebenssituationen erlaubt zudem das Lernen voneinander. Dabei müssen die Patienten nicht notwendigerweise die gleiche Erkrankung haben. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Gruppenpsychotherapie oft genauso hilfreich ist wie eine Einzeltherapie.
So gilt die Gruppenpsychotherapie mit der Einführung der neuen Psychotherapie-Richtlinien 2017 als gleichwertige Behandlungsform
zur Einzeltherapie.

Gruppentherapie
 
Um klar zu sehen, genügt oft
ein Wechsel der Blickrichtung.
Antoine de Saint-Exupery
 

Indikationen und Kontraindikationen

Welche Krankheiten werden behandelt und welche nicht?
Indikationen
  • Psychische bzw. psychosomatische
    Erkrankungen bei Erwachsenen

  • Angsterkrankungen

  • Burnout-Syndrom

  • Depressionen

  • Anpassungsstörungen

  • Schlafstörungen

  • Traumafolgestörungen

  • Zwangserkrankungen

Kontraindikationen/Ausschlusskriterien
  • Akute Psychosen

  • Akute Suchterkrankungen (Alkohol, Drogen, etc.)

  • Kinder und Jugendliche bis zum 17. Lebensjahr
    (hierfür kontaktieren Sie bitte einen Kollegen mit der Approbation Kinder- und Jugend-Psychotherapie)

Alle Kassen. Die Kosten der Behandlung werden in der Regel ohne Probleme von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Bei Privatversicherung, Beihilfe und Selbstzahlern
(wenn Sie aus bestimmten Gründen nicht möchten, dass Ihre Kasse die Kosten übernimmt) orientieren sich die Kosten an der Gebührenordnung für Psychotherapeuten. In welchem Umfang Ihre Versicherung die Kosten übernimmt, hängt vom jeweiligen Vertrag ab.
 

Weitere Fragen zur Kostenübernahme beantworte ich Ihnen gerne.

 

Kostenübernahme